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"Man kann sich seinen Wurzeln nicht entziehen", wagte Schwadorf in den letzten Interviews zu Empyriums "Weiland" einen lakonischen Ausblick auf THE VISION BLEAK. Und tatsächlich: THE VISION BLEAK ist das ganz große Horrortheater. Vorhang auf für Schwadorf und Konstanz, zwei Zirkusgaukler, die auszogen, um die Seelen der Zuhörer zu fangen und Angst und Schrecken zu verbreiten. Mannshoch aufgetürmte Gitarren, ein sägendes Mellotron und Stimmen aus der Gruft huldigen dem Geist des Horrors ebenso wie seinen Representanten - allen voran Max Schreck, John Carpenter, Friedrich Murnau oder George Romero.
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Das zweite Album “Carpathia“ (2005) ist ein unvergleichliches, ein dunkles Musikdrama. Nicht umsonst fahren Konstanz und Schwadorf musikalisch das ganze Spektrum ihres bisherigen Schaffens auf. Obgleich aber die Shadow Philaharmonics, die schon auf “The Deathship Has A New Captain“ (2004) für majestätische Texturen sorgten, personell aufgestockt worden sind, ragt aus allem erratisch der Death Metal hervor: kraftvolle, schwarze Riffs, schwergewichtiges Schlagzeug, satter, facettenreicher Gesang.
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